Frizz im Haar: Warum er entsteht und wie du ihn wirklich loswirst
Frizz ist kein Zeichen für schlechtes Haar. Es ist ein Zeichen dafür, dass das Haar Feuchtigkeit sucht. Wenn die äußerste Schuppenschicht des Haars trocken oder geschädigt ist, öffnet sie sich gegenüber der Luftfeuchtigkeit und nimmt Feuchtigkeit ungleichmäßig auf. Das Ergebnis ist das aufgequollene, undefinierte Haar, das wir Frizz nennen.
Wenn du den Mechanismus dahinter verstehst, lässt sich das Problem leichter lösen.
Von innen nach außen mit Feuchtigkeit versorgen
Der häufigste Fehler besteht darin, Frizz mit Produkten bekämpfen zu wollen, die sich auf das Haar legen, ohne ihm tatsächlich Feuchtigkeit zuzuführen. Silikone sorgen für vorübergehenden Glanz, lösen aber nicht das grundlegende Problem. Das Haar braucht Feuchtigkeit im Inneren des Haarschafts, nicht nur eine beschichtende Schicht außen.
Wähle ein sulfatfreies Shampoo, das dem Haar nicht seine natürlichen Öle entzieht, und verwende anschließend eine Spülung, die tatsächlich in den Haarschaft eindringt. Die Shampoo-Bars von FOAM sind mit Bio-Kokosöl und Traubenkernöl formuliert, die Feuchtigkeit spenden, ohne das Haar zu beschweren.
Gehe behutsam mit deinem Haar um
Reibung ist der beste Freund von Frizz. Eine harte Bürste, ein Baumwollkissenbezug und aggressives Abtrocknen mit dem Handtuch verursachen mechanische Belastung der Schuppenschicht und verschlimmern das Problem.
Wechsle zu einem grobzinkigen Kamm oder einer weichen Bürste mit Naturborsten. Tupfe dein Haar mit einem Mikrofasertuch oder einem weichen T-Shirt trocken, anstatt es zu rubbeln. Und tausche den Baumwollkissenbezug gegen einen aus Satin oder Seide aus. Das reduziert die Reibung am Haar während der Nacht und macht einen deutlichen Unterschied bei Frizz und Glanz. Wenn du mehr über den Unterschied zwischen den Materialien erfahren möchtest, kannst du unseren Ratgeber über Seidenkissenbezüge und ihre Wirkung auf Haar und Haut lesen.
The Editor’s Note: Frizz nimmt beim Wechsel der Jahreszeiten häufig zu, wenn sich die Luftfeuchtigkeit schnell verändert. Wenn du bemerkst, dass dein Haar im Herbst und Winter stärker frizzt, ist das ein Zeichen dafür, dass es mehr Feuchtigkeitspflege braucht, nicht mehr Produkte.
Vor äußeren Einflüssen schützen
UV-Strahlung, Wind und trockene Raumluft trocknen das Haar aus und verstärken Frizz. Im Sommer schützt ein Hut oder Schal das Haar vor der Sonne. Im Winter lässt sich trockene Raumluft durch regelmäßige Tiefenpflege ausgleichen.
Eine Kopfhautmassage regt die Talgproduktion an und hilft dem Haar, von innen heraus natürlich mit Feuchtigkeit versorgt zu bleiben.
Frizz muss kein Teil deines Alltags sein. Er ist die Art des Haars, um mehr Pflege zu bitten – und wenn du darauf hörst, wirst du den Unterschied merken.