Haarpflege im Herbst: So passt du deine Routine an, wenn die Temperaturen sinken
Es liegt etwas in der Luft, wenn der Herbst kommt. Eine Schärfe, eine Trockenheit, eine Veränderung, die das Haar spürt, bevor wir überhaupt die Garderobe gewechselt haben. Trockene Innenluft, kalte Winde und eng anliegende Mützen ergeben eine Kombination, die das Haar auf eine Weise strapaziert, wie es der Sommer niemals tut.
Doch der Herbst ist auch eine der schönsten Jahreszeiten für die Haarpflege. Mit der richtigen Anpassung der Pflegeroutine kann es dem Haar jetzt sogar besser gehen als in den Sommermonaten.
Was der Herbst mit dem Haar macht
Wenn die Temperaturen sinken und wir beginnen, die Innenräume zu beheizen, nimmt die Luftfeuchtigkeit ab. Trockene Luft entzieht der äußersten Schicht des Haars Feuchtigkeit, wodurch es anfälliger für Frizz, statische Aufladung und Haarbruch wird. Mützen und Schals erzeugen Reibung am Haar und können mechanische Belastungen verursachen, besonders am Haaransatz.
Auch die Kopfhaut reagiert. So wie die Haut im Herbst und Winter trockener und empfindlicher werden kann, kann die Kopfhaut durch Temperaturschwankungen und trockene Luft gereizt werden.
Die Anmerkung der Redaktion: Statische Aufladung im Haar ist ein klassisches Herbstproblem. Sie entsteht, wenn das Haar trocken ist und die Reibung an Kleidung und Mützen eine elektrische Ladung erzeugt. Die Lösung ist kein Antistatikmittel, sondern Feuchtigkeit – ein gut mit Feuchtigkeit versorgtes Haar leitet die Ladung auf natürliche Weise ab.
Die Pflegeroutine anpassen
Mehr Feuchtigkeit. Herbst und Winter erfordern mehr Feuchtigkeitspflege als der Sommer. Verwende bei jeder Haarwäsche eine Spülung und gönne deinem Haar alle zwei Wochen eine intensivere Behandlung. Der feste Conditioner Dreamy Hair von FOAM eignet sich hervorragend als intensive Haarkur: In das feuchte Haar einarbeiten, fünf Minuten einwirken lassen und ausspülen.
Vor Reibung schützen. Tausche die Baumwollmütze gegen eine mit Seidenfutter aus.
Massiere die Kopfhaut regelmäßig. Eine Kopfhautmassage regt die Durchblutung an und wirkt der Trockenheit entgegen, die kalte Luft verursacht. Zwei bis drei Minuten bei jeder Haarwäsche reichen aus.
Lass dein Haar zur Ruhe kommen. Der Herbst ist eine gute Zeit, um die Verwendung von Hitze zu reduzieren. Föhne bei niedrigerer Temperatur, lass dein Haar wenn möglich an der Luft trocknen und gönne ihm eine Pause von Glätteisen und Lockenstab.
Der Herbst erfordert keine dramatische Umstellung der Pflegeroutine. Er verlangt nur etwas mehr Aufmerksamkeit und ein besseres Gespür dafür, was das Haar signalisiert.